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Wer verteidigt Europa?

  • Netzwerk Public Affairs
  • 24. März
  • 1 Min. Lesezeit

Was bedeutet es konkret, wenn Europa sich künftig stärker selbst verteidigen muss? Diese Frage stand im Zentrum unseres Netzwerktreffens mit Dr. Jana Puglierin (European Council on Foreign Relations). Ausgangspunkt war ihr aktuelles Buch "Wer verteidigt Europa?", in dem sie die sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa präzise herausarbeitet.


Im Fokus der Diskussion standen drei zentrale Punkte: Erstens die veränderte Bedrohungslage durch Russland, die Europa dauerhaft zu einer höheren militärischen Handlungsfähigkeit zwingt. Zweitens die wachsende Unsicherheit über die Rolle der USA als verlässlicher Sicherheitsgarant. Und drittens die daraus resultierende Notwendigkeit, dass Europa sicherheitspolitisch „erwachsen“ wird und eigene Fähigkeiten deutlich ausbaut. Deutlich wurde, dass es dabei nicht nur um höhere Verteidigungsausgaben geht, sondern vor allem um bessere Koordination, schnellere Entscheidungsprozesse und eine realistische strategische Kultur. Um eine Europäisierung der NATO, um neue Allianzen in der Welt und um ein pragmatischeres Engagement Europas im Globalen Süden.


Vielen Dank an Dr. Jana Puglierin für die klaren Impulse und die offene Diskussion sowie an alle Teilnehmenden für die engagierten Beiträge.



 
 
 

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